Tag 31 – 32 – Zurück zum Ausgangspunkt

Tag 31 – Scenic Breakfast und “Sie fliegt, oh mein Gott sie fliegt!!!”

So schön der Ort bei Nacht auch war, am nächsten Morgen hatte uns die Realität dieses Campinglochs wieder eingeholt – Frühstücken hier? Naaaaa – eher nicht! Wir suchten uns einen schönen und ruhigen Platz auf der Ostseite des Sees und frühstückten mit Sonnenschein und toller Aussicht.

Nach dem Essen dachte sich Frank, dass es eigentlich eine tolle Kulisse für ein paar Drohnenbilder wäre. Eigentlich kein Problem, der moderne Traveller hat ja jeglichen Schnick-Schnack dabei und so haben auch wir unsere kleine Drohne, die wir extra für den Trip angeschafft haben. Allerdings gibt es da noch ein Detail, dass wir euch bislang verschwiegen haben. Als wir genervt vom Schnee, Te Anau und Milford Sound verlassen hatten, haben wir an einem See mit einem wunderschönen kleinen Lookout halt gemacht. Und wozu hat man eine Drohne, wenn man die nicht auch mal über Wasser einsetzt. Naja es kam wie es manchmal eben kommt (allerdings aber auch in diesem Fall nicht kommen musste). Es war ein wenig windig und die GPS Steuerung der Drohne hat versagt, was zu einer unsanften Wasserlandung geführt hat…Als Frank sie aus dem Wasser gefischt hat, blinkte sie noch. Den Akku sofort abgezogen und alles Wasser abgetropft, musste sie natürlich trotzdem erstmal trocknen. Also ab damit auf die Frontscheibenlüftung. Kalt war uns zu dem Zeitpunkt ohnehin die ganze Zeit, also kein Problem die Heizung und Lüftung laufen zu lassen. Am nächsten morgen wollte Frank die vermeintlich schon recht trockene Drohne starten aber nach etwa drei Sekunden hat der Lüfter gestoppt und das kleine Fluggerät war vermeintlich tot, evtl. für immer aber mindestens bis zum Einschicken beim Hersteller – dachten wir, hatten aber die Hoffnung noch nicht vollends aufgegeben und trockneten beim Fahren weiter an der Frontscheibe.

Nun war am Lake Tekapo der Moment der Wahrheit gekommen, noch kaputter konnte man sie ohnehin nicht machen. Entweder sie ging oder halt eben nicht…Und sie ging und die Freude war groß und fröhlich hüpften wir um den Van und ließen sie über uns fliegen und Bilder von der tollen Aussicht machen.

Wir schwankten noch bei der Frage ob wir eine weitere Nacht hier verbringen sollte um bei einer Stargazingtour am Abend die Sterne noch aus einem netten Whirlpool zu betrachten. Nachdem die Bewertungen dazu für den Preis eher schlecht ausgefallen ist und der Wetterbericht auch nicht optimal war, entschieden wir uns schließlich dazu weiter zu fahren. Erstmal nach Chistchurch, dem Startpunkt unserer Reise um die Südinsel und danach weiter Richtung Norden, zur Sonne und zu wärmeren Temperaturen.

In Christchurch machten wir wieder in Waikuku Beach halt. Das Wetter war super und surfen lässt sich an diesem Strand auch richtig gut. Wir waren glücklich und stolz, dass wir nach dieser langen Tour wieder an dem Ort angekommen waren an dem wir unsere erste Nacht im Van verbacht hatten. Es fühlte sich ein bisschen wie ein Abschluss an und war auch gleichzeitig der Tag, an dem wir seit einem Monat unterwegs waren. Wahnsinn nur ein Monat soll das gewesen sein? Vom Abflug in München bis zu diesem Tag sind tatsächlich erst 31 Tage vergangen. Es war schon so viel bis hier her und wenn es so weiter geht die nächsten sechs Monate dann wurden unsere Erwartungen um ein vielfaches übertroffen.

Tag 32 – Fröhliches Wiedersehen

Wir hatten uns keine anstrengenden Pläne für den Tag auferlegt, bastelten etwas am Blog herum und schauten mal was so passierte. Mittags erreichte uns per Instagram die Nachricht von unseren Freunden aus Dunedin, mit denen sich unsere Wege leider schon in Moreaki getrennt hatten, ob wir auch in Christchurch seien. Sie hätten ihren letzten Abend und wollten noch ausgehen, ob wir Lust hätten. Aber Hallo? Als ob man uns bei sowas zwei mal fragen müsste. Wir freuten uns total die beiden nochmal wieder zu sehen und hatten einen tollen Abend in der Little High Eatery. Ein cooler Laden, eine Art Foodcourt aber nicht wie üblich mit Plastikstühlen im Untergeschoss einer ungemütlichen Mall, sondern in einem wirklichen stylischen Lokal. Es gab Sushi, Pizza, Burger, Steaks, Thai und Cocktails und alle Restaurants die hier unter einem Dach arbeiteten sind Familienbetriebe. Das Essen war nicht vom anderen Stern aber auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man ohnehin in Christchurch unterwegs ist. Wir waren auf jeden Fall satt und zufrieden und wollten den Abend eigentlich gar nicht wirklich enden lassen, allerdings stand uns am nächsten Tag eine lange Fahrt bevor und man soll ja auch aufhören, wenn es am schönsten ist. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen, ob in München oder der Wildschönau, weit ist es ja nicht. Liebe Grüße!

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