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Tag 29 – Der Mann der steilen Straße und die Süßkartoffeln vom Kanu Arai-te-uru

Die steilste Straße

9:40 Uhr, Baldwin Street, Dunedin, Südinsel Neuseeland – puh…geschafft und nur zehn Minuten zu spät, die zwei sind ja auch im Urlaub, das werden sie uns ja nicht übel nehmen. Wir hatten noch nicht geparkt, da kamen die zwei angefahren. Also war eigentlich keiner spät dran und die Sonne hat auch schon auf uns gewartet. Tolles Wetter am Fußende der steilsten Straße der Welt.

Wie anstrengend muss es sein, wenn am Tag etliche Touristen vor deiner Haustür vorbeilatschen, Bilder machen, Mitten auf der Straße rumlaufen. „It pisses me off“, entgegnete uns Dave Kernahan, der wohl bekannteste Einwohner dieser Straße (eigentlich wohnt er ums Eck aber er läuft diese Straße mehrmals am Tag hoch und runter) auf diese Frage. „Die Chinesen sind am schlimmsten,“ sagt er. „Die rennen einfach in deinen Garten und haben keinen Respekt vor deinem Besitz aber auch alle anderen Touristen vergessen oft, dass hier ganz normale Menschen wohnen.“ Es ist wohl nicht einfach, mitten auf einer Touristenattraktion zu wohnen, allerdings verdankt Dave ihr auch sehr viel Bekanntheit und darauf ist er auch merklich stolz. Unsere Bekanntschaft scheint er gern gemacht zu haben und schießt sogar Fotos von uns obwohl er das, wie er uns erklärt, schon lange nicht  mehr macht. Wir haben einen netten Plausch mit ihm und freuen uns ebenfalls. Er hat noch einige gute Tipps für unsere nächsten Reisziele auf Lager und so machen wir uns an den Abstieg und freuen uns über diese kuriose Bekanntschaft.

Beim Katiki Point Lighthouse gab es jede Menge Robben, Möwen und einen Gelbaugenpinguin zu bestaunen, zusätzlich zur tollen Aussicht.

Als nächstes haben wir uns die großen runden Felsbrocken in Moeraki angeschaut. Die Maorisstämme in der Nähe glauben daran, dass diese Boulder wie sie genannt werden Überreste der Vorräte des legendären Kanus Ara-te-urus seien, welches viele bekannte Häuptlinge auf die Südinsel gebracht haben soll. Ein toller Fotospot sind sie allemal.

Den restlichen Nachmittag haben wir etwas weiter nördlich am Strand verbracht, nachdem wir von unseren neuen Freunden aus Österreich zu selbstgekochten Mittagessen eingeladen wurden. Das war mega lecker und wir haben uns riesig drüber gefreut. Etwas später hieß es dann Abschied nehmen, da die beiden nach Christchurch zurück mussten und wir noch eine Runde durchs Inland machen wollten und die schönen Seen dort erkunden.

Doch vorher sollte uns das Beast mal wieder etwas beschäftigen. Wie genau erfahrt ihr im nächsten Post.

4 Antworten auf „Tag 29 – Der Mann der steilen Straße und die Süßkartoffeln vom Kanu Arai-te-uru“

Wieder ein interresanter bericht und schöne Fotos. Ist das Innere des Hauses auch so Steil??Ihr verbringt eine beneidenswerte Zeit!! Toll.Hier weihnachtet es sehr, in Limburg ist der Weihnachtsmaekt eröffnet. Viele liebe Grüße von Oma

Ich hab wirklich keine Ahnung – aber ich geh mal davon aus die waren so clever, dass innen alles waagerecht ist :-). Wir haben uns gedanklich sehr von Weihnachten entfernt – jedenfalls vom mitteleuropäischem Herbst-/Winterwetter. Weihnachtsdeko gibt es hier auch aber die wirkt eher grotesk bei tropischen Temperaturen, Palmen und Strandwetter. Passend dazu haben wir uns heute ein bisserl das Gesicht verbrannt

Hallo ihr beiden
Wir hoffen es geht euch gut auf eurer Weltreise
Lesen gerne eure Berichte.
Waren gerade schnorcheln in marsa alam
Zuhause sind wir schon auf der Piste schifahrn
Wir wünschen euch eine schöne Weihnacht im fernen land

Hallo und Frohe Weihnachten nach Goisern. Wir hoffen ihr habt auch ohne unsere Unterstützung schön gesungen und genießt den Heiligen Abend. Liebe Grüße aus der Südsee. Jessi & Frank

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